Geschäftsvorfall suchen, wie z.B.: Abschreibung

Berufsbildungsgesetz (BBiG) – Änderung zum 01.01.2020

Das Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung (DRS 19/10815 vom 11.06.2019) wurde am 29.11.2019 vom Bundesrat verabschiedet. Die wesentlichen Neuerungen sind:

  • Mindestvergütung für Auszubildende (§ 17 BBiG): Ab 01.01.2020 wird für Auszubildende in tariflich nicht gebundenen Betrieben ein Mindestlohn gesetzlich festgelegt. Für die vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 begonnenen Berufsausbildung gilt
    • im 1.Ausbildungsjahr eine Mindestvergütung von 515,00 Euro und steigt
    • im 2. Jahr um 18%,
    • im 3. Jahr um 35% und im 4. Jahr um 40% auf Basis des 1.Ausbildungsjahrs.
  • Stärkung und Weiterbildung der höherqualifizierenden Berufsbildung
  • Stärkung der Teilzeitberufsbildung

Gesetzlicher Mindestlohn – Erhöhung zum 01.01.2020

Mindestlohnanpassungsverordnung (MiLoV2) vom 13.09.2018 (BGBI S.1876 vom 20.11.2018):

Der gesetzliche Mindestlohn wurde von der Mindestlohn-Kommission ab 01.01.2020 auf 9,35 Euro pro Stunde festgelegt. Ein erneuter/weiterer Beschluss muss bis zum 30.06.2020 erfolgen (alle 2 Jahre gem. § 9 Abs. 1 MiLoG).

Prepaid-Geldkarten – Alternativen zu “Amazon”

Die Tatsache, dass durch die am 29.11.2019 verabschiedete Änderung des §8 Abs 2 Satz 11 EStG es nur noch möglich ist Prepaid-Geldkarten bei Deutschen Online Händlern einzusetzen stößt bei vielen Nutzen erst mal auf Unverständnis.

Hauptsächlich wurden diese Prepaid-Karten für den Einkauf beim wohl größten und bekantesten Versandhaus “Amazon” genutzt. Damit ist jetzt Schluss, da Amazon seinen Firmensitz nicht innerhalb Deutschlands hat.

Aber es gibt viele Alternativen, welche ich Ihnen hier vorstellen möchte.

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Neuregelung beim Sachbezug – Prepaid Geldkarten

Ab 01. Januar 2020 schänkt der Gesetzgeber dei Anwendung der steuerfreien Sachbezugsgrenze von 44 Euro ein.
Drastische Änderungen gibt es für die Regelung der Prepaid-Guthabenkarten.

Dies ist Teil des Jahressteuergesetzes 2019. Der Bundesrat hat der Neuregelung des §8 des Einkommensteuergesetzes (§8 Abs. 2 Satz 11 EStG) am 29.11.2019 zugestimmt.

Was heißt das im Detail?

Die 44-Euro-Freigrenze bleibt erhalten, Arbeitgeber können also weiterhin Ihren Mitarbeitern in dieser Höhe steuer- und sozialversicherungsfreie Sachbezüge gewähren.

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