Geschäftsvorfall suchen, wie z.B.: Abschreibung

Prepaid-Geldkarten – Alternativen zu “Amazon”

Die Tatsache, dass durch die am 29.11.2019 verabschiedete Änderung des §8 Abs 2 Satz 11 EStG es nur noch möglich ist Prepaid-Geldkarten bei Deutschen Online Händlern einzusetzen stößt bei vielen Nutzen erst mal auf Unverständnis.

Hauptsächlich wurden diese Prepaid-Karten für den Einkauf beim wohl größten und bekantesten Versandhaus “Amazon” genutzt. Damit ist jetzt Schluss, da Amazon seinen Firmensitz nicht innerhalb Deutschlands hat.

Aber es gibt viele Alternativen, welche ich Ihnen hier vorstellen möchte.

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BMF klärt steuerliche Regeln für Bitcoin und andere virtuelle Währungen

Welche steuerlichen Regeln gelten für Umsätze in Bitcoin und anderen virtuellen Währungen? Die Bundesregierung und das BMF haben klargestellt, dass die allgemeinen Grundsätze greifen und solche Währungen konventionellen Zahlungsmitteln gleichgestellt sind. Dabei geht es auch darum, was beim Umtausch in Bitcoin gilt und welche Kriterien relevant sind, um das Entgelt bei Zahlungen zu bestimmen.

Die Bundesregierung und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben dazu Stellung genommen, wie virtuelle Währungen steuerlich zu behandeln sind.

Umsatzsteuerliche Behandlung

Das BMF stützt sich bei seiner steuerlichen Einschätzung auf Grundsätze einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Als virtuelle Währungen versteht das BMF dabei Währungen, die wie die Bitcoin als vertragliches unmittelbares Zahlungsmittel zwischen Wirtschaftsteilnehmern akzeptiert werden und die keinem anderen Zweck als der Verwendung als Zahlungsmittel dienen. Das BMF unterscheidet dabei zwischen der Bitcoin und anderen virtuellen Währungen.

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Geringwertige Wirtschaftsgüter: Neue Wertgrenzen ab 01.01.2018

Neue Wertgrenzen

Folgende Wertgrenzen ändern sich:

  • Der Schwellenwert für die Sofortabschreibung wird von 410 EUR auf 800 EUR angehoben (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EStG).
  • Die untere Wertgrenze zur Bildung eines Sammelpostens wird von 150 EUR auf 250 EUR angehoben (§ 6 Abs. 2a Satz 1 und 4 EStG). Die Obergrenze von 1.000 EUR wird nicht verändert.

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Rechnungen: Folgen bei falscher Angabe des Leistungsempfängers

Kann eine Rechnung bei fehlerhaften Angaben zum Leistungsempfänger rückwirkend berichtigt werden? Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass ohne die Mindestanforderungen nach deutschem Umsatzsteuerrecht keine berichtigungsfähige Rechnung vorliegt und somit kein Vorsteuerabzug möglich ist. Ob das auch der jüngsten Rechtsprechungslinie von BFH und EuGH entspricht, ist aber offen. 

Mit Urteil vom 12.10.2017 hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) entschieden, dass es dann an einer berichtigungsfähigen Rechnung fehlt, wenn der Leistungsempfänger fehlerhaft angegeben wurde – beispielsweise aufgrund des Wegfalls einer Organschaft. Dies gilt ebenso für Abschlagsrechnungen bzw. Teilleistungsrechnungen.

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Das BMF nimmt dem “Geschenkurteil” des BFH durch eine Fußnote die Brisanz!

Die Übernahme der pauschalen Einkommensteuer nach § 37b EStG für ein Geschenk unterliegt nach Auffassung des BFH in seinem Urteil vom 30.3.2017 IV R 13/14 als weiteres Geschenk dem Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG.

Nach dieser Entscheidung kann der Schenkende die Aufwendungen für das Geschenk nur dann als Betriebsausgabe abziehen, wenn das Geschenk zuzüglich der Pauschalsteuer zusammen unter der 35-EURO-Grenze bleiben.

Das BMF hat das Urteil nun im BStBl 2017 II, 892 veröffentlicht und es somit allgemein für anwendbar erklärt.

Erstaunlicherweise hat das BMF das Urteil jedoch durch eine Fußnote für nicht anwendbar erklärt.

Es bleibt daher bei der Anwendung der Vereinfachungsregelung in RZ 25 des BMF-Schreibens vom 19.5.2015, BStBl 2015 I, 468.

Demnach richtet sich die Abzugsfähigkeit von Geschenken weiterhin danach, ob die Aufwendungen für das Geschenk unter der 35-EURO-Grenze bleiben.

Quelle – taxnews