Geschäftsvorfall suchen, wie z.B.: Abschreibung

Geringwertige Wirtschaftsgüter: Neue Wertgrenzen ab 01.01.2018

Neue Wertgrenzen

Folgende Wertgrenzen ändern sich:

  • Der Schwellenwert für die Sofortabschreibung wird von 410 EUR auf 800 EUR angehoben (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EStG).
  • Die untere Wertgrenze zur Bildung eines Sammelpostens wird von 150 EUR auf 250 EUR angehoben (§ 6 Abs. 2a Satz 1 und 4 EStG). Die Obergrenze von 1.000 EUR wird nicht verändert.

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Mindestlohn bei Entgeltfortzahlung an Feiertagen und Nachtarbeitszuschlägen

Die Höhe der  Entgeltfortzahlung an Feiertagen ergibt sich, wenn kein höherer tariflicher oder vertraglicher Vergütungsanspruch besteht, aus dem gesetzlichen Mindestlohn. Tarifliche Nachtarbeitszuschläge, die auf den  tatsächlichen Stundenverdienst gezahlt werden, müssen ebenfalls mindestens auf Grundlage des gesetzlichen Mindestlohns berechnet werden. Das hat das BAG entschieden.

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Rechnungen: Folgen bei falscher Angabe des Leistungsempfängers

Kann eine Rechnung bei fehlerhaften Angaben zum Leistungsempfänger rückwirkend berichtigt werden? Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass ohne die Mindestanforderungen nach deutschem Umsatzsteuerrecht keine berichtigungsfähige Rechnung vorliegt und somit kein Vorsteuerabzug möglich ist. Ob das auch der jüngsten Rechtsprechungslinie von BFH und EuGH entspricht, ist aber offen. 

Mit Urteil vom 12.10.2017 hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) entschieden, dass es dann an einer berichtigungsfähigen Rechnung fehlt, wenn der Leistungsempfänger fehlerhaft angegeben wurde – beispielsweise aufgrund des Wegfalls einer Organschaft. Dies gilt ebenso für Abschlagsrechnungen bzw. Teilleistungsrechnungen.

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